Fun days…


Ein Bild aus 2016 mit den süßen Kleinen in Obertsrot…

Ich schmeiss alles hin und werde, nein nicht Prinzessin…. sondern Schwimmlehrerin :0)

Gestern hatten wir sooo viel Spaß… ich war über 5 Stunden im Wasser und abends mega platt – aber total glücklich. Es sieht so leicht aus – schwimmen, springen und nach Gummibärchen tauchen…. da ich aber konzentriert während der ganzen Zeit auf alle Kinder achten sollte und alle Korrekturen sofort vornehme, ist es schon ein kleines bisschen Arbeit. Selbst im kalten Wasser haben die Kinder sogar Doppelstunden sehr gut durchgehalten. Obwohl ich kurzfristig auf ein anderes Bad umschwenken musste, waren viele Kinder da. Im Gegenteil, das Rutschen im Gernsbacher Bad und mit Unterstützung ein paar Meter schwimmen fanden die Kinder super und wollten gar nicht damit aufhören!

Die kleine Maria hat ihr Seepferdchen, nach nur 2 Kursstunden bekommen – ich denke der Papa war noch viel stolzer, als die Kleine selbst :0) Jetzt trainiert sie für den Jugendschwimmer… Mir ist es unverständlich, dass viele meiner Kollegen sich diesen Spaß (und das bisschen Arbeit) nicht gönnen und manche Kinder leider nicht mehr schwimmen lernen…

Gestern sprach ich auch mit einer Mutter, ihre Tochter war vor 8 Jahren eine meiner ganz ängstlichen, aber richtig lieben Kinder… in der Zwischenzeit, taucht sie sehr sehr gerne :0) Das hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten, sehr lange habe ich um ihr Vertrauen gerungen. Hand in Hand sind wir zentimeterweise im tiefer nach dem Ring getaucht…

Wünsche Euch schöne und sonnige Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

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jump…

Es gab (und es wird sie ganz bestimmt auch weiterhin geben) immer wieder Momente in meinem Leben, bei denen ich die Wahl hatte: Springe ich, ja oder nein? Wäre es nicht einfacher abzuwarten und mich ganz lange vor einer schwierigen Entscheidung zu drücken und mich vielleicht besser ein kleines bisschen zu verstecken? Denn eigentlich wäre es doch ganz sicher viel bequemer….

Der Berg und das Problem wird dann oftmals dummerweise immer größer, die Entscheidung noch schwieriger und ich schiebe es unendlich vor mir her… Was ist, wenn es nicht funktioniert? Gibt es bitte die Versicherung, die das absichern kann? Wen kann ich fragen und wie viel kostet es? Hhmm….

Und dann – zack. Die Gedanken sortieren, darüber sprechen, Abwägen der Vor- und Nachteile und dann dem Bauchgefühl vertrauen. entscheide ich mich zu springen – und plötzlich ist alles so unglaublich leicht :0) Fast schwerelos gelingt der Durchmarsch und ich freue mich so sehr auf den nächsten Schritt – auch wenn es noch so viel Aufwand ist – bin ich mir sicher: Es ist der absolut richtige Moment zu springen, denn sonst würde ich wohl durchdrehen… Genau jetzt – jump!

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

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hot days…

Heiße Tage im Schwimmbad: Schreiende und streitende Jugendliche. Kleinkinder, die nicht schwimmen können im tiefen Becken und auf dem Sprungturm. Schürfwunden, blutende Kindernasen und Zecken. Kinder, die von allen Seiten ins Becken springen. Kinder, die die Rutsche stauen…  ganz viel Streit schlichten, Klopapier und Handtücher zwischendurch auffüllen… Reden, laufen und lächeln ist an diesen Tagen das Zaubermittel. Viele Jugendliche und Kinder wissen schon, was sie falsch gemacht haben, wenn ich sie anlächle… :0) Das Schwimmbad die ganze Woche schon früh morgens für den Ansturm hübsch machen und dann ist es auch noch dazu richtig schwül und eigentlich zu warm fürs Arbeiten, da wir nicht ins Wasser während der Arbeitszeit dürfen. Da hilft dann nach der Vorbereitung morgens und auch abends nach dem 12 Stunden Dienst die kalte Dusche, damit es einigermaßen erträglich wird :0)

Dennoch waren es superschöne Tage, nette Bekannte treffen, Seepferdchenabzeichen vergeben und abends einen ganz leckeren Cocktail genießen und danach noch kurz schwimmen. Wunderschön.

Keep cool and relax.

Diese Tage sind auch immer eine Chance vielen zu zeigen, was der Beruf wirklich bedeutet. Diese Tage zählen, denn man kann sie so und so gestalten :0)

Wünsche Euch eine wunderschöne Zeit!

Liebe Grüße

Brigitta

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good morning sunshine…

Heute war das Freibad für einen Wochentag sehr gut besucht, viele Erwachsene, Kinder und Jugendliche hatten ihren Spaß. Für die Aufsichten heißt das – beobachten, laufen, stehen, reden, erklären und davor mehrere Stunden das Freibad für die Öffnung vorzubereiten. Die Becken werden gesaugt, Wasserproben genommen, die Rutsche gesäubert, Filter gespült, die Technik überprüft, Chemie aufgefüllt, die Homepage mit den Öffnungszeiten gepflegt, Blumen gegossen und dann kommen dazwischen noch Telefonate, Vertreter, Labore, das Gesundheitsamt, Schulen, Vereine und Arbeitskollegen.

Was ist eigentlich das Beste daran, wenn man in einem Schwimmbad arbeitet?

Genau, das Wasser :0) Morgens ganz früh, wenn noch keine redseligen Putzfrauen, kein netter Kioskpächter da ist – ins Wasser zu gehen und vor dem Ansturm und in Ruhe Bahnen zu ziehen. Sooooo schön.  Das Wasser ist über Nacht aufbereitet worden und riecht noch nicht nach Parfüm und Sonnencreme. Ich werde nicht von vielen Badegästen und Kollegen beobachtet, die meinen Schwimmstil analysieren und das viele Wasser ist einfach nur meins. Zwischendurch ein kurzer Blick in die schöne Landschaft und zur strahlenden Sonne – perfekt. Morgen ganz früh klingelt mein Wecker…  und das obwohl ich gerne auch länger schlafe.

Wünsche Euch schöne und sonnige Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

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dream it..

Man lernt immer dazu, oftmals auch aus schlechten Situationen… und zieht daraus seine Lehren. In den letzten 10 Jahren habe ich sehr viel – auch ohne meine vielen Schulen und Lehrgänge gelernt.

Im Moment ist bei mir im Job fast durchgehend Krisenmanagement gefragt, die Badegäste aller Bäder wollen mit den Aufsichten über ihre Probleme sprechen. Ich höre einfach zu und verstehe sie, es ärgert mich auch nicht, dass sich ihre Argumente teilweise wiederholen.

Aber auch schon ohne die Gespräche wusste ich – die scheinbar einfache Lösung ist oftmals nicht die Beste.  Schnell findet sich der Fehler. Manchmal ist seinem Gegenüber zuzuhören und sich vorher über ein Problem zu unterhalten, viel besser. Manche sehr weitreichende Entscheidungen werden am Schreibtisch gefällt, ohne vor Ort zu sein. Aus Angst Fehler wegen einer möglichen Benachteiligung der Bäder zu machen, können auch noch größere Benachteiligungen aller Badegäste durch mangelnde Flexibilität entstehen.

Aber irgendwie ist dennoch im Moment alles so einfach – den Weg, den ich weitergehen möchte, ergibt sich fast wie von selbst. Networking und auch mit Kollegen oder Badegästen darüber sprechen, Schritt für Schritt gehen und manches ergibt erst jetzt einen Sinn. Endlich :0)

Nächste Woche beginnen wieder meine Schwimmkurse in Forbach und Sulzbach – ich freue mich riesig auf die Kinder! Auch die Eltern sind immer ganz aufgeregt und haben 1000 Fragen zum Ablauf, goldig…

Wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

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learn to let go…

Ein wunderschönes Bild aus meinem letzten Urlaub… der allerschönste Urlaub ever :0)

Die 8 Tage waren so schnell vorbei. Randvoll angefüllt mit schönen Situationen und Gesprächen auf einer ganz bezaubernden Insel. Dazu noch drei Tage auf einer alten Jacht inmitten dem indischen Ozean.  Bei den vielen Ausflügen waren immerzu liebe aber eigentlich fremde Menschen um mich herum, aus ganz unterschiedlichen Ländern. Noch nie habe ich meinen Geburtstag so romantisch mit einem jungen Engländer und seiner Mutter gefeiert, auch sie hatten in der gleichen Woche Geburtstag. Das Schiff fuhr zu einer kleinen Insel und wir bekamen ein von der lustigen Besatzung organisiertes leckeres Barbecue an kleinen schön eingedeckten Tischen. Davor noch ein flammendes Herz im Sand. Das witzigste an der Sache war, dass ich mich mit ihr gar nicht unterhalten konnte. Sie sprach kein Englisch – ich kein Ukrainisch, dennoch lag ich ihr ständig in den Armen. Was für eine tolle Frau! Am liebsten hätte ich die Beiden mit nach Hause genommen… Dann war da neben den Bayern, den hübschen Türken noch das süße Pärchen aus Marokko. Wir waren den ganzen Urlaub fast unzertrennlich.

Spätestens als ich im Flugzeug saß, hat mich die Wirklichkeit wieder eingeholt. Die leisen Tränen liefen fast bis Frankfurt ganz automatisch und waren überhaupt nicht aufhaltbar… Keiner hat mich darauf angesprochen… Himmel, bestimmt dachten alle, ich wurde verlassen. Es fällt mir so schwer zu wissen, dass ich manche Menschen nie mehr wieder sehen werde.  Immer wieder passiert es, manchmal kann man es einfach nicht ändern, aber ich könnte vielleicht lernen damit umzugehen.

In vier Monaten ist es soweit, dann beginnt der Abenteuerurlaub wieder. Es sei denn ich muss ihn stornieren, falls ich (endlich wieder) für ein dreiviertel Jahr weiter auf die Schule gehen kann. Aber dazu ein anderes mal… Wenn Urlaub, dann hoffentlich diesmal ohne so viele Tränen beim Heimflug.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

 

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do what you love…

Ein tanzendes Paar, welches alles um sich herum total ausblendet. Konzentriert fühlen sie nur den Moment, sich und die Musik. Die Frau hat eine ganz besonders schöne Ausstrahlung… Dieses Video habe ich vor ein paar Monaten zufällig gesehen – ich mag es sooo sehr. Beide gehen völlig in Ihrer Arbeit auf, sie sind Profitänzer in Spanien, geben Workshops und nehmen an Tanzturnieren weltweit teil. Sie brennen förmlich tänzerisch für ihre Leidenschaft und die vielen Kameraleute stören sie nicht…

Wenn man seinen Beruf wirklich liebt, ist alles viel leichter. Es ist dann möglich, die Leidenschaft dafür in der Arbeitszeit auszuleben, er ist keine Belastung und man nimmt auch so manche teils auch größere Nachteile gerne in Kauf. Ich denke Jeder hat besondere Fähigkeiten, die er auch beruflich nützen kann, um nicht nur bis zum Feierabend oder zur Rente zu denken. Unzufriedenheit im Beruf öffnet zudem so mancher Sucht Tür und Tor…

Ist es die Arbeit in der Natur? Kann ich etwas positiv bewegen? Bekomme ich direktes Feedback? Gehe ich wirklich gerne arbeiten? Ja, fast immer schon… Es gibt sie, die harten Tage mit über 30 Grad und man weiß nicht wo einem der Kopf steht. Aber es ist keine Arbeit für mich im eigentlichen Sinne, auch wenn ich manchmal richtig viel Verantwortung und auch nicht immer die einfachsten Wetter-, Technikverhältnisse und Menschen um mich herum habe. Die Abläufe sind schon jahrelang bekannt und notwendig für ein gutes Arbeitsergebnis und man lernt auch mit der Zeit sich sehr schnell auf alle anderen Unwegbarkeiten einzustellen.

Ich liebe Wasser, das Rauschen, kleine und große Menschen, die Landschaft um meinen Arbeitsplatz und auch die Ruhe zwischendurch :0) Dafür sehe ich sehr gerne über Kleinigkeiten hinweg und nehme sie in Kauf…

Wünsche Euch schöne Feiertage!

Liebe Grüße

Brigitta

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my first love…

Hhmm… das war ja mal ein ganz kurzer Spaß – zwei Tage Badebetrieb, dann kommt die Schlechtwetterphase mit der Unkrautbekämpfung. Die Natur freut sich – endlich Regen. Der Freibadstart war so – naa ja… Ich hätte ja eine große Eröffnungsparty organisiert – Gott, die Welt, das halbe Rathaus und alle meine Kollegen eingeladen. Die Saison ist sooo kurz. Trotzdem schön, die vertrauten Stammbadegäste zu sehen und vielleicht habe ich ja mal wieder ein eigenes Bad :0)

My first love… liegt nach dem Gassigehen nass vor dem bequemen Hundesofa direkt neben mir und gab mir die Idee für diesen Blogbeitrag :0) Als ich den allerersten Bobtail als Kind sah – war ich verliebt. Genau so war es mit meinem kleinen süßen Cabrio. Ich sah es vor ein paar Jahren an der Eisdiele und dem gar nicht so teuren Urlaub. Eigentlich hätten die Malediven mal die Flitterwochen werden sollen – dann wurde es halt mein Scheidungsurlaub zusammen mit meiner großen Tochter und ihr Abigeschenk :0) Sehr lange habe ich auf die Erfüllung dieser Wünsche gewartet. Ach, ich kann doch nicht… wer weiß was kommt und überhaupt brauche ich das? Ja, ich brauche das! Ich wusste auch schon früh, dass ich viele Kinder wollte. Vielleicht auch ein Grund für Schwimmkurse und warum ich Kinder so sehr mag, auch wenn sie manchmal schrecklich anstrengend sind. Psst… bei männl. Wesen ist es genau so – ich weiß es innerhalb von wenigen Sekunden und die sind auch nicht immer einfach…

Leider kommt jetzt tatsächlich der Endspurt, die nächsten 30 Tage fünfmal in der Woche mit dem Rettungsschwimmeranzug ins Wasser und danach hoffentlich nicht mehr für die Fachangestelltenprüfung…. vielleicht kann ich den weiten Anzug auch noch ein kleines bisschen abändern, gut wenn man nähen kann :0)

Wünsche Euch gemütliche Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

 

 

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feel…

Der Moment, wenn die Kinder selbst und ohne Schwimmhilfen schwimmen können – man kann es wirklich fühlen :0)

Sicher, ich sehe es, dass die Technik dann stimmt und ich merke, dass das Kind es möchte. Dann braucht es noch die Motivation, um es zu versuchen und das Vertrauen zu mir, dass ich ihm jederzeit zu Hilfe komme… aber ich kann es auch einfach nur fühlen :0) Das Kind ist dann soooo glücklich über sich selbst und den Eltern und mir steht dann manchmal auch direkt ein kleines bisschen Wasser in den Augen…

Das Beobachten der Kinder spielt im Schwimmkurs eine große Rolle – es geht über die Nähe, ich schaue das Kind an und es kann mir nicht ausweichen, sondern lächelt und macht dann den nächsten Schritt. Es ist wie ein kleines Wunder… Kaya macht bald mit seinen erst knapp 4 Jahren seinen Jugendschwimmer bronze bei mir im Freibad, so wie vor zwei Jahren Carina, sie war erst 3,5 Jahre alt.

Mir haben die Schwimmkurse viel gezeigt, es ist der Moment, das Vertrauen und das Gefühl dabei, was wirklich zählt – was ist, wenn ich einen ganz großen Schritt weiter gehe? Falle ich dann… ?

Wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

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Flip Flops…

Spannend… der Countdown läuft… und das letzte freie Wochenende naht – bevor die Freibäder öffnen.

Wir sind gut im Rennen und doch – der viele Blütenstaub und fehlende Regen erschwert die Sache erheblich… Teile der Wege und die Duschen, sowie die Roste der Überlaufrinnen sollten noch mal vor der Öffnung abgestrahlt werden. Das viele Unkraut ist für ein paar Tage bekämpft… dann wächst es wieder, da die weitläufigen Anlagen nicht so durchdacht sind. Der Rasen wird noch gemäht und dann kommen die Liegen zum Einsatz. Wenn dann noch die Blumen endlich da sind, sieht es auch aus wie ein Freibad :0)

Freue mich… auch wenn es anders ist, als erhofft – es wird (muss einfach) schön werden. Ich führe dieses Jahr eigene Schwimmkurse an meinem freien Tag durch und hab schon genug Anmeldungen für mehrere Kurse. Die Kleinen sind einfach nur süß, stolz und haben so viel Spaß im Wasser. Wunderschön…

Auch die Badegäste freuen sich auf die Saison, dieses Jahr sehe ich ganz viele Stammbadegäste wieder… jetzt sollte nur noch das Wetter besser werden. Witzig, einige von ihnen denken, ich wäre jetzt die Badleitung …  danke für das Kompliment :0)

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

 

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