Winterdienst

Wenn Sonntags um 5.00 Uhr morgens das Telefon klingelt und mich eine freundliche Stimme des Einsatzleiters weckt, dann habe ich max. 40 Minuten Zeit:

Zeit, um mit dem Hund, der mich freudig begrüßt – Gassi zu gehen… für ein Minifrühstück (Brezel) ohne Kaffee (das wäre zu laut)… das Handy und die Autoschlüssel zu suchen, die ich in der Zwischenzeit irgendwo daheim abgelegt habe… mein Auto frei zu kratzen… anschließend auf der Arbeit den Schlüssel zu suchen, um mich ganz fix umzuziehen…  und dann zu erfahren, mit wem ich die Winterdiensttour habe :0)

Wunderschön… eine bezaubernde Gartenlandschaft in den Niederlanden.

Heute hatte ich es wirklich gut, der Plan des Einsatzleiters war, mit einen kleinen Streuer mitzufahren und da die Technik nicht voll funktioniert hat, den Salzstreuer an- und ausschalten und das Protokoll zu führen, welche Straßen zu welcher Uhrzeit abgefahren wurden. Ich kenne es aber auch anders, in der Handkolonne war schon Schnee räumen (teilweise auch auf das Eis einzuklopfen), Salz im Akkord in Eimer schaufeln und von Hand streuen angesagt. Die Räumfahrzeuge kämpfen früh morgens allerdings auch ganz schön, mit der Technik, mit zugeparkten und engen Straßen und die Fahrer mit der eigenen Müdigkeit. Denn es lässt sich nicht immer vorab wettertechnisch einplanen, ob auch wirklich gestreut werden muss.

Das Schönste aber war heute, den Sonnenaufgang und ein winterliches Gernsbach heute hautnah zu erleben. Zuerst früh der dunkle wolkenfreie Sternenhimmel und später dann der Rauhreif in den Wiesen und Bäumen. Das Glitzern überall… alles war mit Diamantstaub überzuckert und die Sonne strahlte um die Wette- einfach alles nur wunderschön. Fast schon zu schön, um wahr zu sein..

Wünsche Euch einen schönen und gemütlichen Sonntag!

Liebe Grüße

Brigitta

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