good morning sunshine…

Heute war das Freibad für einen Wochentag sehr gut besucht, viele Erwachsene, Kinder und Jugendliche hatten ihren Spaß. Für die Aufsichten heißt das – beobachten, laufen, stehen, reden, erklären und davor mehrere Stunden das Freibad für die Öffnung vorzubereiten. Die Becken werden gesaugt, Wasserproben genommen, die Rutsche gesäubert, Filter gespült, die Technik überprüft, Chemie aufgefüllt, die Homepage mit den Öffnungszeiten gepflegt, Blumen gegossen und dann kommen dazwischen noch Telefonate, Vertreter, Labore, das Gesundheitsamt, Schulen, Vereine und Arbeitskollegen.

Was ist eigentlich das Beste daran, wenn man in einem Schwimmbad arbeitet?

Genau, das Wasser :0) Morgens ganz früh, wenn noch keine redseligen Putzfrauen, kein netter Kioskpächter da ist – ins Wasser zu gehen und vor dem Ansturm und in Ruhe Bahnen zu ziehen. Sooooo schön.  Das Wasser ist über Nacht aufbereitet worden und riecht noch nicht nach Parfüm und Sonnencreme. Ich werde nicht von vielen Badegästen und Kollegen beobachtet, die meinen Schwimmstil analysieren und das viele Wasser ist einfach nur meins. Zwischendurch ein kurzer Blick in die schöne Landschaft und zur strahlenden Sonne – perfekt. Morgen ganz früh klingelt mein Wecker…  und das obwohl ich gerne auch länger schlafe.

Wünsche Euch schöne und sonnige Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

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dream it..

Man lernt immer dazu, oftmals auch aus schlechten Situationen… und zieht daraus seine Lehren. In den letzten 10 Jahren habe ich sehr viel – auch ohne meine vielen Schulen und Lehrgänge gelernt.

Im Moment ist bei mir im Job fast durchgehend Krisenmanagement gefragt, die Badegäste aller Bäder wollen mit den Aufsichten über ihre Probleme sprechen. Ich höre einfach zu und verstehe sie, es ärgert mich auch nicht, dass sich ihre Argumente teilweise wiederholen.

Aber auch schon ohne die Gespräche wusste ich – die scheinbar einfache Lösung ist oftmals nicht die Beste.  Schnell findet sich der Fehler. Manchmal ist seinem Gegenüber zuzuhören und sich vorher über ein Problem zu unterhalten, viel besser. Manche sehr weitreichende Entscheidungen werden am Schreibtisch gefällt, ohne vor Ort zu sein. Aus Angst Fehler wegen einer möglichen Benachteiligung der Bäder zu machen, können auch noch größere Benachteiligungen aller Badegäste durch mangelnde Flexibilität entstehen.

Aber irgendwie ist dennoch im Moment alles so einfach – den Weg, den ich weitergehen möchte, ergibt sich fast wie von selbst. Networking und auch mit Kollegen oder Badegästen darüber sprechen, Schritt für Schritt gehen und manches ergibt erst jetzt einen Sinn. Endlich :0)

Nächste Woche beginnen wieder meine Schwimmkurse in Forbach und Sulzbach – ich freue mich riesig auf die Kinder! Auch die Eltern sind immer ganz aufgeregt und haben 1000 Fragen zum Ablauf, goldig…

Wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

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learn to let go…

Ein wunderschönes Bild aus meinem letzten Urlaub… der allerschönste Urlaub ever :0)

Die 8 Tage waren so schnell vorbei. Randvoll angefüllt mit schönen Situationen und Gesprächen auf einer ganz bezaubernden Insel. Dazu noch drei Tage auf einer alten Jacht inmitten dem indischen Ozean.  Bei den vielen Ausflügen waren immerzu liebe aber eigentlich fremde Menschen um mich herum, aus ganz unterschiedlichen Ländern. Noch nie habe ich meinen Geburtstag so romantisch mit einem jungen Engländer und seiner Mutter gefeiert, auch sie hatten in der gleichen Woche Geburtstag. Das Schiff fuhr zu einer kleinen Insel und wir bekamen ein von der lustigen Besatzung organisiertes leckeres Barbecue an kleinen schön eingedeckten Tischen. Davor noch ein flammendes Herz im Sand. Das witzigste an der Sache war, dass ich mich mit ihr gar nicht unterhalten konnte. Sie sprach kein Englisch – ich kein Ukrainisch, dennoch lag ich ihr ständig in den Armen. Was für eine tolle Frau! Am liebsten hätte ich die Beiden mit nach Hause genommen… Dann war da neben den Bayern, den hübschen Türken noch das süße Pärchen aus Marokko. Wir waren den ganzen Urlaub fast unzertrennlich.

Spätestens als ich im Flugzeug saß, hat mich die Wirklichkeit wieder eingeholt. Die leisen Tränen liefen fast bis Frankfurt ganz automatisch und waren überhaupt nicht aufhaltbar… Keiner hat mich darauf angesprochen… Himmel, bestimmt dachten alle, ich wurde verlassen. Es fällt mir so schwer zu wissen, dass ich manche Menschen nie mehr wieder sehen werde.  Immer wieder passiert es, manchmal kann man es einfach nicht ändern, aber ich könnte vielleicht lernen damit umzugehen.

In vier Monaten ist es soweit, dann beginnt der Abenteuerurlaub wieder. Es sei denn ich muss ihn stornieren, falls ich (endlich wieder) für ein dreiviertel Jahr weiter auf die Schule gehen kann. Aber dazu ein anderes mal… Wenn Urlaub, dann hoffentlich diesmal ohne so viele Tränen beim Heimflug.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

 

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do what you love…

Ein tanzendes Paar, welches alles um sich herum total ausblendet. Konzentriert fühlen sie nur den Moment, sich und die Musik. Die Frau hat eine ganz besonders schöne Ausstrahlung… Dieses Video habe ich vor ein paar Monaten zufällig gesehen – ich mag es sooo sehr. Beide gehen völlig in Ihrer Arbeit auf, sie sind Profitänzer in Spanien, geben Workshops und nehmen an Tanzturnieren weltweit teil. Sie brennen förmlich tänzerisch für ihre Leidenschaft und die vielen Kameraleute stören sie nicht…

Wenn man seinen Beruf wirklich liebt, ist alles viel leichter. Es ist dann möglich, die Leidenschaft dafür in der Arbeitszeit auszuleben, er ist keine Belastung und man nimmt auch so manche teils auch größere Nachteile gerne in Kauf. Ich denke Jeder hat besondere Fähigkeiten, die er auch beruflich nützen kann, um nicht nur bis zum Feierabend oder zur Rente zu denken. Unzufriedenheit im Beruf öffnet zudem so mancher Sucht Tür und Tor…

Ist es die Arbeit in der Natur? Kann ich etwas positiv bewegen? Bekomme ich direktes Feedback? Gehe ich wirklich gerne arbeiten? Ja, fast immer schon… Es gibt sie, die harten Tage mit über 30 Grad und man weiß nicht wo einem der Kopf steht. Aber es ist keine Arbeit für mich im eigentlichen Sinne, auch wenn ich manchmal richtig viel Verantwortung und auch nicht immer die einfachsten Wetter-, Technikverhältnisse und Menschen um mich herum habe. Die Abläufe sind schon jahrelang bekannt und notwendig für ein gutes Arbeitsergebnis und man lernt auch mit der Zeit sich sehr schnell auf alle anderen Unwegbarkeiten einzustellen.

Ich liebe Wasser, das Rauschen, kleine und große Menschen, die Landschaft um meinen Arbeitsplatz und auch die Ruhe zwischendurch :0) Dafür sehe ich sehr gerne über Kleinigkeiten hinweg und nehme sie in Kauf…

Wünsche Euch schöne Feiertage!

Liebe Grüße

Brigitta

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my first love…

Hhmm… das war ja mal ein ganz kurzer Spaß – zwei Tage Badebetrieb, dann kommt die Schlechtwetterphase mit der Unkrautbekämpfung. Die Natur freut sich – endlich Regen. Der Freibadstart war so – naa ja… Ich hätte ja eine große Eröffnungsparty organisiert – Gott, die Welt, das halbe Rathaus und alle meine Kollegen eingeladen. Die Saison ist sooo kurz. Trotzdem schön, die vertrauten Stammbadegäste zu sehen und vielleicht habe ich ja mal wieder ein eigenes Bad :0)

My first love… liegt nach dem Gassigehen nass vor dem bequemen Hundesofa direkt neben mir und gab mir die Idee für diesen Blogbeitrag :0) Als ich den allerersten Bobtail als Kind sah – war ich verliebt. Genau so war es mit meinem kleinen süßen Cabrio. Ich sah es vor ein paar Jahren an der Eisdiele und dem gar nicht so teuren Urlaub. Eigentlich hätten die Malediven mal die Flitterwochen werden sollen – dann wurde es halt mein Scheidungsurlaub zusammen mit meiner großen Tochter und ihr Abigeschenk :0) Sehr lange habe ich auf die Erfüllung dieser Wünsche gewartet. Ach, ich kann doch nicht… wer weiß was kommt und überhaupt brauche ich das? Ja, ich brauche das! Ich wusste auch schon früh, dass ich viele Kinder wollte. Vielleicht auch ein Grund für Schwimmkurse und warum ich Kinder so sehr mag, auch wenn sie manchmal schrecklich anstrengend sind. Psst… bei männl. Wesen ist es genau so – ich weiß es innerhalb von wenigen Sekunden und die sind auch nicht immer einfach…

Leider kommt jetzt tatsächlich der Endspurt, die nächsten 30 Tage fünfmal in der Woche mit dem Rettungsschwimmeranzug ins Wasser und danach hoffentlich nicht mehr für die Fachangestelltenprüfung…. vielleicht kann ich den weiten Anzug auch noch ein kleines bisschen abändern, gut wenn man nähen kann :0)

Wünsche Euch gemütliche Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

 

 

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feel…

Der Moment, wenn die Kinder selbst und ohne Schwimmhilfen schwimmen können – man kann es wirklich fühlen :0)

Sicher, ich sehe es, dass die Technik dann stimmt und ich merke, dass das Kind es möchte. Dann braucht es noch die Motivation, um es zu versuchen und das Vertrauen zu mir, dass ich ihm jederzeit zu Hilfe komme… aber ich kann es auch einfach nur fühlen :0) Das Kind ist dann soooo glücklich über sich selbst und den Eltern und mir steht dann manchmal auch direkt ein kleines bisschen Wasser in den Augen…

Das Beobachten der Kinder spielt im Schwimmkurs eine große Rolle – es geht über die Nähe, ich schaue das Kind an und es kann mir nicht ausweichen, sondern lächelt und macht dann den nächsten Schritt. Es ist wie ein kleines Wunder… Kaya macht bald mit seinen erst knapp 4 Jahren seinen Jugendschwimmer bronze bei mir im Freibad, so wie vor zwei Jahren Carina, sie war erst 3,5 Jahre alt.

Mir haben die Schwimmkurse viel gezeigt, es ist der Moment, das Vertrauen und das Gefühl dabei, was wirklich zählt – was ist, wenn ich einen ganz großen Schritt weiter gehe? Falle ich dann… ?

Wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

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Flip Flops…

Spannend… der Countdown läuft… und das letzte freie Wochenende naht – bevor die Freibäder öffnen.

Wir sind gut im Rennen und doch – der viele Blütenstaub und fehlende Regen erschwert die Sache erheblich… Teile der Wege und die Duschen, sowie die Roste der Überlaufrinnen sollten noch mal vor der Öffnung abgestrahlt werden. Das viele Unkraut ist für ein paar Tage bekämpft… dann wächst es wieder, da die weitläufigen Anlagen nicht so durchdacht sind. Der Rasen wird noch gemäht und dann kommen die Liegen zum Einsatz. Wenn dann noch die Blumen endlich da sind, sieht es auch aus wie ein Freibad :0)

Freue mich… auch wenn es anders ist, als erhofft – es wird (muss einfach) schön werden. Ich führe dieses Jahr eigene Schwimmkurse an meinem freien Tag durch und hab schon genug Anmeldungen für mehrere Kurse. Die Kleinen sind einfach nur süß, stolz und haben so viel Spaß im Wasser. Wunderschön…

Auch die Badegäste freuen sich auf die Saison, dieses Jahr sehe ich ganz viele Stammbadegäste wieder… jetzt sollte nur noch das Wetter besser werden. Witzig, einige von ihnen denken, ich wäre jetzt die Badleitung …  danke für das Kompliment :0)

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

 

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low battery…

Was für ein Sonntag…

Da will mein sein süßes kleines Auto starten, um pünktlich morgens zu den Schwimmkursen zu kommen… nichts geht mehr. Keinen Muckser macht das Fahrzeug.  Gab es da nicht mal die Witze über FIAT mit Fehler in allen Teilen…? Dann hilft nur Heimtaxidienst…

Mittags die Batterie aufladen und eine Stunde spazieren fahren – funktioniert, aber kaum daheim angekommen, wieder geht nichts mehr :0(  Nur blöd, dass das Schiebedach noch offen ist und evtl. Gewitter angesagt wird… Also hilft nur notdürftig meterweise Folie kleben und hoffen, dass das Gewitter nicht zu uns kommt… Glück gehabt.

Hmmm…. was mache ich nun am Montag? Der freundliche Autohausmitarbeiter tippt auf Batterietotalausfall. Jetzt könnte ich den ADAC anrufen und mein Auto abschleppen lassen – aber das wird nicht ganz billig und der Krankenstand in der Werkstatt bedeutet, dass ich mehr als eine Woche warten müsste. Dann doch lieber einen netten Arbeitskollegen fragen und schwupps innerhalb von kurzer Zeit – alles wieder gut und viel billiger :0)

Heute und morgen kann ich meine Batterien aufladen und noch tausend Dinge erledigen – schön, dass meine große Tochter mich gestern zum Mitgrillen und lecker Essen besucht hat. Sie ist soooo ausdauernd und zielstrebig – auch wenn sie nicht gerade die allerbesten Bedingungen hat – gibt sie alles für ihr Traumstudium und mit Ihrem Glück findet sie auch in 1,5 Jahren eine tolle Anschlussuniversität, oder sie kann einen Studienplatz tauschen. Vielleicht habe ich dann mal eine eigene Hausärztin :0) Denn ich gehe gar nicht gerne, also eigentlich nur wenn ich muss… man weiß nie, was die alles finden…

Wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Liebe Grüße

Brigitta

 

 

 

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Training…

Vor 10 Jahren bin ich in die DLRG eingetreten, da ich meinen damaligen Chef neben der Kasse in der Aufsicht im Freibad unterstützen wollte. Der Rettungsschwimmerkurs war die Voraussetzung hierfür. Damals konnte ich überhaupt nicht Kraulschwimmen und habe deswegen für die 2 Bahnen sechs Wochen lang täglich geübt. Dies war nur ein Teil der Prüfung. Doch waren die zeitlichen Vorgaben nicht so brutal wie bei meiner jetzigen Prüfung. Viele Lehrgänge, Kurse und Übungsabende, aber auch Sanitätsdienste habe ich seitdem mit meinen Kumpels verbracht. Wir haben zusammen viel gelernt, geübt und auch gelacht :0) Auch privat haben wir uns oft getroffen und gefeiert… Im Sommer nachts nach dem gemeinsamen Grillen, Schwimmen und Tanzen im Schwimmbad übernachtet, um vor der Öffnung wieder schnell alles aufzuräumen und heimzufahren – superschön…

Auch heute noch hole ich mir Tipps für mein Training von meinen Kraulprofis dort :0) Es ist unheimlich anstrengend mit Kleidern (lange Hose und Kittel) zu schwimmen, die 12 Bahnen für die ich 8 Minuten brauchen darf, ziehen sich unheimlich in die Länge. Jeder Tipp kann die entscheidenden Sekunden bringen, die mir noch fehlen…

Bald kann ich an meinem Arbeitsplatz schwimmen… dann habe ich (leider) keine Ausrede mehr nicht zu trainieren.

Wünsche Euch wunderschöne Tage!

Liebe Grüße

Brigitta

 

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Closing my eyes…

 

Emotionale und weise Worte von einem hochbezahlten Spitzenschauspieler, der für seine exzentrischen Charakterrollen bekannt wurde. Er hat in seiner Kindheit schon viel Schlimmes erlebt, Alkohol und Drogen hat er früh kennengelernt. Steckt da nicht wieder mal ein ganz weicher Kern in einer harten Schale?

Manchmal möchte man gerne die Augen schließen, um keinen Schmerz zu spüren… Menschen kommen und gehen aus Deinem Leben, ob Du es möchtest oder nicht. Erhoffte Chancen und eingeschlagene Wege erweisen sich plötzlich als Sackgasse. Du versuchst Dich abzulenken… doch die Enttäuschung tut trotzdem weh. Genau jetzt könntest Du so richtig im Jammertal versinken, doch das bringt uns ganz bestimmt nicht weiter.

Vielleicht ist es im Moment nicht gerade so, wie Du es Dir erhofft hast. Die Zeit heilt (fast alle) Wunden, oder es tun sich neue Wege auf – Vertraue und gehe weiter, vielleicht gibt Alles am Ende doch einen Sinn…

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Brigitta

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